TCM - Qi-Gong

In China und Indien zusammen lebt zur Zeit die halbe Weltbevölkerung.
TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) ist das Heilsystem in China seit über 1000 Jahren.
TCM heilt den Lebensenergiefluss in Meridianen mit Atem- u. Entspannungsmethoden.
In der westlichen Medizin gibt es bis heute keine “Abrechnungsnummer” für “Atemtherapie”.
TCM steht auf drei Beinen:
Jedes Bein braucht viel Erfahrung, Phantasie und ganze Hingabe des Therapeuten.
1. Bein: passiv: Methoden, wie Akupunktur, Akupressur, Moxibustion helfen, die Energie wieder fließen zu lassen, lösen Energieblockaden, harmonisieren Hormone und Endorphine.
2. Bein: aktiv: Bewegungsübungen, wie Tai-Chi und Qi-Gong (andere Namen: Chi-Kung, Hui Chun Gong u.a.) lassen Energie wieder fließen, lösen Energieblockaden, harmonisieren Hormone und Endorphine. Atem wird achtsam, ruhig und bewusst in die Bewegung integriert.
3. Bein: Ernährung / Kräuter: ausgleichend, ergänzend, harmonisierend im YIN und YANG, wenn die Harmonie von Yin und Yang aus dem Gleichgewicht geraten ist. (z.B. Makrobiotik).
Mein therapeutisches Grundanliegen ist die Schulung des Patienten zur Selbsthilfe. Ich lehre den aktiven Therapie- u. Selbstfindungsweg mit “Qi-Gong-Übungen” und “heilendem Atem”.

Tai-Chi” ist eine Philosophie in schönen, exakt vorgeschriebenen Körperformen.

Qi-Gong” sind die therapeutischen, kürzeren Basisübungen für Tai-Chi, mit bewusstem, heilendem Atem in energetisch korrekter Körperhaltung in der Schwerkraft.

Qi” oder Chi heißt Lebens- oder Vitalenergie!
In “Qi-Gong-Übungen” wird “Qi” mit Atem und energetischen Körperhaltungen in den Körpermeridianen aktiviert, aus Blockaden freigesetzt und wieder zum Fließen gebracht, Energiekanäle werden dabei wieder geöffnet. Qi-Gong ist so eine “Akupunktur” ohne Nadeln.

Man unterscheidet im Qi-Gong drei Grund-Formen:
1. Halbbewegte Formen
2. Bewegte Formen
3. Stilleformen

Halbbewegte Formen”, (Oberkörper wird bewegt) und Bewegte Formen”, (ganzer Körper wird bewegt), sind langsam fließende, entspannende Bewegungen in stabiler Körperhaltung, gutem Erdkontakt und Beckenenergieverschluss (Mula Bandha) mit langem, tiefem, gelöstem Atem, bewusst, achtsam und langsam, ausgeführt! Atem fließt in Bauch und Beckenmitte (Dantien). 
Die “Stilleform” von Qi-Gong ist eine geistige Meditationsübung mit Konzentration, Imagination, Atemführung, Achtsamkeit auf Gefühle, intuit. Gedanken, Atem und Körper. Bewusstes Erfahren von Körper, Energiepunkten, Atem und Dantien schenkt Ruhe, Gelassenheit und eine neue sinnliche Lebensqualität. Es gibt die stehende Form (Baum), die sitzende Form (Lotossitz) und die liegende Form mit Konzentration auf verschiedene “Dantien” und Atem. Im Qi Gong lernen Sie Atem erspüren, Atem bewusst führen, Atem vertiefen und verlängern, mit “Vokaltönen” und Bewusstsein alle drei Atemräume finden, öffnen und optimal nützen. Qi Gong hat heilende Wirkung auf die Gesundheit, kräftigt Muskeln, Bänder, Knochen, besonders Bein-, Bauch, WS- und Atemmuskeln und hilft Stress zu neutralisieren. Regelmäßiges Üben stabilisiert WS und Immunsystem, verjüngt, vitalisiert, schenkt Heilerfolge bei hohem/niedrigem Blutdruck, Magen-/ Darmproblemen, Schlaflosigkeit, Allergie, Rheuma u.a.


Dr. med. Ursula Lung, Seminarhaus, Fichtenweg 11, 79674 Todtnauberg, Tel/ Fax 07671/ 1229
Praxis, Sandstr. 2, 79104 Freiburg, Tel/ Fax 0761/ 56031