Ärztliche Hypnose - Kurzfassung |
| Hypnose ist eine der ältesten Therapieformen der Menschheit. Ärztliche Hypnose, die mit Liebe zum Patienten zu Heilzwecken benützt wird, hat nichts mit Kunststücken, mit dunkler Magie und mit Übertragen von Macht und Willen zu tun. Natürlich kann ein Hypnotiseur die Hypnose, wie jede Begabung eines Menschen, auch mit einem negativen Motiv, auch mit Ego, statt mit Liebe als Motiv zu Machtzwecken und zu seiner Bereicherung verwenden. Der Patient hat wie überall achtsam zu spüren und zu prüfen, wo und wem er vertraut. Ein guter Hypnosetherapeut kann dem Patient einfach und sachlich erklären, was passiert, so dass dieser alles gut versteht. Die Aufforderung: “Glaube einfach daran”, ist nicht seriös. |
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| Der Hypnosezustand ist ein glasklarer, lichter Bewusstseinszustand
in tiefer Entspannung, in den Alfa- und Thetawellen des Gehirns (EEG), man hört alles, man ist nicht “weggetreten”, man identifiziert sich aber weder gedanklich-rational noch seelisch-emotional mit dem “Gesprochenen” und “Gehörten”, man bleibt total gelassen und ruhig, während die Worte des Therapeuten wie Meereswellen vorbeiziehen, man ist in einem sehr glücklichen Zustand. Der Therapeut kann in Hypnose nichts “einreden” oder “befehlen” oder “programmieren”, was der Patient nicht wirklich will, er kann aber Gewolltes verstärken! Im Alltagsbewusstsein haben Menschen gelernt, sich rational in “Rollen” zu programmieren, wie die Gesellschaft, in der man lebt, das will, um ein “guter, lieber Mitbürger” zu sein. Diese Programme und Rollen überdecken das wahre Wesen des Menschen und das, was dieser wirklich will. Das eigentliche Potential des Menschen lebt im Unterbewusstsein ein “Schattendasein”. Ständiges Unterdrücken und Verdrängen und Wegstecken raubt die Energie zur Selbstentfaltung, die ihre Kraft aus der Herz- und Gefühlsebene erhält. Mit Hypnose kann der Therapeut helfen, den Zugang zu diesem wahren Potential, zur rational unterdrückten Gefühls-, Traum- und Bildebene, zu weiblichen YIN-Anteilen zu öffnen. In Hypnose haben die rationalen Programme weniger Macht. Der Therapeut kann langsam stärken, was beim Patient jahrelang von Kopf, Ratio und Denken unterdrückt worden war und was langsam wieder aus dem Schattendasein ins Bewusstsein treten kann. Das ist ein “Weg”, ein Heilungsweg, ein Selbstfindungsweg, das geht nicht schnell! |
| Der Patient lernt bei mir deshalb bald, diesen “Weg” alleine und unabhängig von mir als Therapeut mit Selbsthypnose, Autogenem Training oder Meditation weiterzugehen. Hypnose ist immer auch eine Hilfe, um Selbsthypnose, Autogenes Training oder Meditation zu lernen und um mit den Anfangschwierigkeiten wie Unruhe u.a. besser und leichter fertig zu werden. Weil auf dem Hypnose- und Selbsthypnoseweg gerne lang verdrängte Gefühle und alte, ins Unterbewusstsein weggesteckte schmerzhafte Erlebnisse über Tagträume und Bilder bewusst werden und dann ausgehalten werden müssen, sind begleitende Gespräche mit einem erfahrenen Therapeuten hilfreich und manchmal unbedingt notwendig. Auf dem weiteren Selbsthypnose- und Meditationsweg sollte der Therapeut bei Bedarf erreichbar sein. Das Unterbewusstsein weiß im Normalfall, was der jeweilige Mensch aushält und bringt bei entsprechender Geduld und Ausdauer im Üben immer nur so viel aus der Verdrängung, aus dem Schattendasein ans Licht, wie der Übende im Augenblick psychisch aushalten kann. Geduld und Zeit braucht dieses psychische Wachstum des “Selbst”. Ziel ist Ganzheit, Zusammenspiel und Harmonie von Kopf und Herz, von Ratio und Emotio, von Yin und Yang. Atem ist eine große, große Hilfe auf dem Hypnose- und Selbsthypnoseweg, Atem balanciert, intensiviert, stärkt, kräftigt, energetisiert, sensibilisiert und reinigt. Ich arbeite deshalb mit der wunderbaren Kombination von Atem und Hypnose. |
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Dr. med. Ursula Lung, Seminarhaus, Fichtenweg 11, 79674 Todtnauberg,
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Praxis, Sandstr. 2, 79104 Freiburg, Tel/ Fax 0761/ 56031